Dieses Bauvorhaben soll uns einen Kellereingang bescheren. Bisher ist allerdings erst die Treppe im Rohbau fertig. Weitergehen soll es hiermit erst im Jahr 2006. Auf jeden Fall sind wir sehr stolz auf die Treppe, da sie sehr viel Mühe bereitet hat und wir der Meinung sind, daß sich die Mühe mehr als gelohnt hat.
Die Grube haben wir notdürftig mit Brettern und Balken abgestützt, um zu verhindern, daß der Sand (wir haben hier ab ca. 80cm Tiefe fast reinen Kies) nachrutscht. Das Loch haben wir dann auch zweimal gegraben, da nach einem starken Regenguß der ganze "Abraum" wieder hineingespült wurde.
Allein für die Bodenplatte sind schon etliche Säcke Zement draufgegangen. Hinzu kam noch der Beton für den Unterbau des Fundamentes. Doch das war dann doch noch nicht das Schwerste...
Ohne die Hilfe unseres Nachbarn hätten wir das allein garnicht geschafft. Mit Provisorien und Ideenreichtum haben wir es vollbracht, das Fundament zu unterfangen. Jeder Maurer würde wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es hat aber funktioniert.
Die Stufen selbst erforderten ebenfalls sehr viel Beton, waren jedoch einfacher zu bauen, als der Unterbau des Fundamentes. Das ging relativ schnell. Nebenher mußte auch die äußere Seitenwand der Treppe aus (sehr schweren) Granitsteinen gemauert werden. Eine echte Schinderei und sehr zeitaufwendig.
Weiter oben gab es ein weiteres Problem: Das Abwasserrohr mußte in die Treppe eingemauert werden. Dazu verfielen wir auf die grandiose Idee, die Stufen zu wendeln. Damit verschand das Rohr komplett und sicher unter einer Stufe.
Autor: Peter Palm